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    e-delivery Konzept und Pilotversuch am Standpunkt Liesing


    Unter dem Begriff e-delivery wird im Projekt Transform+ konkret der Liefer-, Reparatur- und Kundendienstverkehr mit batterieelektrisch betriebenen Kraftfahrzeugen mit einem höchstzulässigen Gesamtgewicht von bis zu 3,5 Tonnen verstanden. Integraler Bestandteil eines e-delivery Konzepts nach dem Selbstverständnis von Transform+ ist die bedarfsorientierte gemeinsame Nutzung von Fahrzeugen durch einen oder mehrere Betriebe („Pooling“). Im Rahmen des Projektes wird auf den Quellverkehr der im Industriegebiet ansässigen Unternehmen fokussiert.

    Zur Erhebung des Bedarfs im Untersuchungsraum Industriegebiet Liesing wurde eine stufenweise Herangehensweise gewählt. Für eine erste Abschätzung der Akzeptanz und der möglichen Potentiale eines e-delivery Konzepts wurde ein webbasierter Fragebogen entworfen. Dieser relativ kurz gehaltene Fragebogen sollte auch dazu dienen, besonders interessierte bzw. geeignete Betriebe für eine vertiefende Befragung zu identifizieren. Der Link zum Fragbogen wurde mittels Newsletter des Gebietsmanagement (Standpunkt Liesing) ausgeschickt und es wurde zusätzlich eine telefonische Befragung durchgeführt.

    Zu 551 Betrieben wurde telefonisch versucht Kontakt aufzunehmen. 265 Unternehmen konnten erreicht werden, wobei 61 Betriebe an der Befragung teilgenommen haben und 41 davon ihr weiteres Interesse an Informationen über das Projekt bekundet haben.

    In den vertiefenden Interviews lag der Schwerpunkt darauf Informationen zur betrieblichen Fahrzeugflotte, sowie den Vorstellungen/Wünschen der Firmen bzgl. E-Fahrzeugpooling einzuholen. Bei einigen Firmen die im Logistikbereich tätig sind, wurden Informationen zur Zu- bzw. Auslieferung von Waren eingeholt.

    Der nächste Schritt ist die Vorbereitung bzw. Durchführung eines ersten Workshops am Standpunkt Liesing. Als Vorbereitung für den Workshop fließen die Wünschen bzw. Vorstellungen der Firmen bezüglich e-Fahrzeugpooling, mit in die Betreibermodellausarbeitung ein. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist es hierbei die Firmen bezüglich Fördermöglichkeiten für e-Fahrzeuge bzw. der Ladeinfrastruktur zu beraten. Zudem ist es ein Mehrwert „gleichgesinnte“ Firmen am Standpunkt Liesing miteinander zu vernetzen. Der erste Workshop stellt den Startpunkt dar, der helfen soll ein oder maximal zwei Poolingkonzepte weiterzuverfolgen. Im Anschluss bis zur Entscheidung im Juli, ob ein Pilotversuch gestartet werden kann, werden voraussichtlich weitere Workshops zur Betreibermodellausarbeitung stattfinden.

    Übersichtskarte zum Industriegebiet