Ressourcen

Zentrales Anliegen der Smart City Wien ist es, einen entscheidenden Beitrag zu Klimaschutz und Ressourcenschonung zu liefern. Unumgänglich dafür ist ein nachhaltiger und effizienter Umgang mit Energie,
sei es für Wärme, im Verkehr oder in Wirtschaft und Produktion. Es gilt mit wachem und vorausschauendem Auge die materiellen und immateriellen Ressourcen der Zukunft zu erkennen.

Derzeit wird ein Großteil des Energieverbrauchs durch fossile Quellen gedeckt. Ziel ist es, durch höhere Effizienz weniger Energie zu verbrauchen und den verbleibenden Bedarf verstärkt durch erneuerbare Quellen abzudecken. Dadurch soll eine erhebliche Senkung der CO2-Emmisionen erreicht werden. Dies erfordert neue Lösungen im Gebäudebereich, sowohl für Neubauten als auch für Bestandsgebäude, in dem es um kontinuierlich ambitioniertere Standards im Energieverbrauch und (vielfältigere) Energiebereitstellung geht.

Die Smart City Wien baut auf zuverlässige und bedarfsorientierte Mobilitätsangebote, Infrastrukturen und Versorgungsnetze die veränderten Anforderungen gerecht werden. Wichtig sind die Gesamtbetrachtung von Ressourcenströmen, und das Erkennen von Verbesserungspotential.
Das betrifft auch Abfall, Wasser und Abwasser. Hervorragende und zuverlässige Versorgung, die gleichzeitig leistbar für alle Menschen bleibt, ist ein Schlüssel zur Lebensqualität einer Stadt. Dafür benötigt es gut durchdachte Planungen und Investitionen, die einen langfristigen Nutzen für Alle haben.

Hättens Sie´s gewusst?

Energie in Photovoltaik

Der Endenergieverbrauch Wiens war 37.764 GWh im Jahr 2011 (Das sind rund 22.000 kWh pro Kopf inklusive Wirtschaft). Umgerechnet auf Photovoltaikfläche ergibt dies 245 km2. Ein durchschnittlicher 4-Personen Haushalt benötigt inklusive Mobilität 30.000 kWh, was 195 m2 PV-Fläche wären. 6,5 m2 PV-Fläche entspricht ca. 1000kWh.